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| Bitte
beachten Sie: |
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Schwangerschaft trotz Herzfehler?
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Bei mir liegt seit der Geburt eine Fallot-Tetralogie mit Z.n. palliativer Colianastomose sowie operativer Korrektur mit transanulärem Patch und VSD-Verschluss vor. Vor ein paar Jahren wurde mir eine bioprothetischer Pulmonalklappenersatz eingesetzt. Zurzeit liegt eine mittel- bis hochgradige Pulmonanklappeninsuffizienz sowie mittelgradige Pulmonalklappenstenose vor. Meine Frage ist, haben Sie bereits Erfahrung mit Frauen, die das gleiche Krankheitsbild bzw. ähnliches haben und damit schwanger geworden sind bzw. kann man mit meiner Vorgeschichte und ggf. einer neuen künstlichen Klappe Kinder bekommen? |
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Der Cardiologe:
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Allgemeine Aussagen können in Ihrem Fall sicher nicht gemacht werden, es spielen zu viele Faktoren eine Rolle. Wichtig ist die Kooperation einer Klinik für angeborene Herzfehler, eines niedergelassenen Kardiologen und der Gynäkologin im Verlauf der Schwangerschaft. Sie sollten sich sobald wie möglich vor Ort einen Ansprechpartner besorgen, etwa auch in einem Herzzentrum. | |||
Hat ein Loch in der Vorhofscheidewand einen Einfluss auf die Lebenserwartung?
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1. Wie lange muss man ungefähr warten bis ein Herz gefunden wird, dass implantiert weden kann? 2. Wenn man ein Loch im Herzen hat, dass angeboren ist, kann man sein Leben wirklich efektiv verlängern, wenn man sich gesund ernährt, nicht raucht, nicht trinkt und viel sport macht? |
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Der Cardiologe:
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1. Wartezeiten auf ein Herz sind sehr unterschiedlich, haben sich in den letzten Jahren leider verlängert. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten der medikamentösen und sonstigen Therapie (Schrittmacher) der Herzschwäche deutlich besser geworden.
2. Ein Loch in der Vorhofscheidewand ist sehr häufig, liegt bei 20% der Menschen vor, und ist nicht mit einer verminderten Lebenserwartung verbunden. |
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Loch in der Herzscheidewand. Gibt es eine Behandlungsmethode?
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Bei meinem Vater wurde ein Loch im Herzen diagnostiziert. Die Ärzte haben untersucht, ob dieses Loch durch das Einsetzen einer Membran geschlossen werden kann. Es wurde eine Lochgröße von 3,8 mm festgestellt. Daraufhin wurde meinem Vater gesagt, das Loch sei für eine Membran zu gross. Mittlerweile entwickelt sich das Krankheitsbild so, dass mein Vater starke Beschwerden mit den Atemwegen hat und regelmässig (nach 6 - 8 Wochen) in das Krankenhaus eingeliefert werden muss, da sich Wasser in der Lunge bildet. Es dauert dann immer einige Tage bis das Wasser wieder aus den Lungen heraus ist. Dieser Zustand ist natürlich fuer alle Familienmitglieder sehr belastend und für meinen Vater äußerst unangenehm. Gibt es eine Behandlungsmethode, die einen Herzdefekt wie oben beschrieben beheben kann? Ist die Kardiologie mittlerweile so weit, dass auch ein Loch mit einer Größe von 3,8 mm "repariert" werden kann? |
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Der Cardiologe:
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Bei einem Loch in der Herzscheidewand wird zunächst ein Herzecho (TEE) durchgeführt, um den Befund genau zu beschreiben. Falls eine Intervention erforderlich ist wird in der Regel ein Herzkatheter und ggf. eine Operation vereinbart. Fall kein Verschluss durch ein Katheter-System, etwa Amplatzer, möglich ist, kommt bei Notwendigkeit eines Verschlusses eine OP in Frage. |
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Offenes Foramen ovale: Darf ich trotzdem Sport treiben?
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Darf ich mit einem offenen Foramen ovale Sport treiben (Walking ca.3-4 mal pro Woche für 5-8 Km), ohne dass ich Angst haben muss einen Schlaganfall zu erleiden? Als ich gehört habe, dass ein Foramen ovale Auslöser für ein Schlaganfall sein kann, habe ich doch ein wenig Angst vor einen Schlaganfall. |
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Der Cardiologe:
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Ein offenes Foramen ovale liegt bei etwa 20% der Bevölkerung vor und ist in der Regel völlig ungefährlich. Auch ein Zusammenhang zu Schlaganfällen ist manchmal möglich, häufig aber nicht wirklich gesichert, es gibt hier sehr viele andere und häufigere mögliche Ursachen. | |||
Offenes
Foramen ovale. Ist eine Op notwendig?
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Meine Schwiegermutter hatte vor drei Wochen einen Schlaganfall, aufgrund eines"Foramen ovale". Wie sieht es aus mit einer Operation? Ist das zu raten oder gibt es bei so einer Operation Risiken? In welchen Krankenhaus sollte man sich wegen so etwas behandeln lassen? | |||
Der Cardiologe:
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Die Diagnose eines offenen Foramen ovale ist sehr häufig, etwa 20% der Bevölkerung hat diese Enwicklungsstörung (oder -Verzögerung). Schlaganfälle sind ebenfalls sehr häufig. Das Problem ist, den Zusammenhang und die Kausalität beider Befunde herzustellen, es dann ergibt sich die Indikation zum Verschluss des Foramen ovale. Hier müssen Neurologe und Kardiologe - auch in einem Herzzentrum - gut zusammenarbeiten, die Indikation besteht nur selten ... |
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Herzfehler
beim Ungeborenen durch Erkältung der Mutter?
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Bei unserem ungeborenen Kind wurde in der 21. SSW folgende Diagnose gestellt: kritische valvuläre Aortenstenose mit schwerer Mitralinsuffizienz, Aortenklappenatresie und hypoplastisches Linksherz. Nach dieser mehr oder weniger aussichtslosen Prognose und nach Rücksprache mit mehreren Ärzten haben wir uns schweren Herzens für einen Schwangerschaftsabbruch entschieden. Dies ist jetzt 1 Monat her. Der Befund bezüglich der genetischen Untersuchung liegt noch nicht vor. In der 7./ 8. SSW
hatte ich eine sehr starke Erkältung. Ob ich auch Fieber hatte, kann
ich leider nicht sagen. |
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Der Cardiologe:
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Sie sollten den genetischen Befund abwarten und insbesondere über diese Frage mit dem Genetiker sprechen. Eine Infektion halte ich als Ursache für die Fehlbildung für eher unwahrscheinlich. | |||
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Ebstein-Syndrom
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Ich habe seit meiner Geburt den Herzfehler "Ebstein-Syndrom", mit Rechtsschenkelblock, WPW-Syndrom und Rhythmusstörungen (Galopprhythmus) . Meine Frage: Ist dieser Herzfehler operabel? Wenn ja, hätte ich gerne gewusst, in welcher Klinik diese Operation schon erfolgreich durchgeführt wurde. Für ihre Bemühungen bedanke ich mich. |
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| Der
Cardiologe:
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Normalerweise muss ein Ebstein-Syndrom nicht operiert werden. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Kardiologen über weitere Notwendigkeiten zur Operation, etwa elektrophysiologische Untersuchung wg. des WPW-Syndroms. | |||
| Noch
mal: Offenes Foramen Ovale und Schwangerschaft
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Ich habe im April dieses Jahres ein OFO durch einen
Schirmchenverschluss verschlossen bekommen. Der Eingriff war unkompliziert.
Trotzdem bleiben für mich ein paar Fragen offen: Durch einen leichten Schlaganfall,
bei dem aber nichts zurück blieb, wurde dieses Loch festgestellt. Meine
Blutgerinnung war auch nicht so in Ordnung, mein Blut gerinnt zu schnell.
Die genauen Werte habe ich leider nicht vorliegen. Sie scheinen aber nicht
so dramatisch zu sein, da der behandelnde Arzt meinte, das man das Loch
sonst nicht verschließen würde, sondern mir Marcumar geben würde. Ich habe
dann 3 Monate Iscover genommen und 6 Monate ASS-100. Im Oktober konnte ich
die dann absetzen. 1.Frage: War es ratsam, die ASS-100 abzusetzen, obwohl mein Blut zu schnell gerinnt, oder sollte ich sie weiter nehmen? 2. Frage: Ich bin 28 und hätte gerne in der nächsten Zeit ein Baby. Ist das ohne weiteres möglich oder gibt es da einiges zu beachten? 3. Frage: Besteht die Gefahr, das mein Kind auch einen Herzfehler haben könnte? 4. Frage: Gibt es für mich mittlerweile noch irgendwelche Risiken, wie z.B schweres heben oder Sport? 5. Frage: Wie hoch ist das Risiko, wieder einen Schlaganfall zu bekommen? Ich hab weder Übergewicht, ich nehme keine Pille mehr, bewege mich viel, trinke sehr selten Alkohol, esse fettarm. Im moment geht es mir wirklich sehr gut, nur die Angst davor, wieder einen Schlaganfall zu erleben, bekomme ich nicht los. Das macht mich schon ziemlich fertig. Wenn man so was mit 27 erlebt, kommt man nicht so leicht drüber weg wie mit 60 Jahren, oder so. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir die Fragen beantworten könnten. es liegt mir wirklich sehr viel daran. Ich hab schon versucht, mit meinem Arzt darüber zu sprechen, aber ich hab dann immer gleich das Gefühl, das er keine Zeit hat und frag dann gar nicht mehr weiter. |
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| Der
Cardiologe:
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Im
Speziellen kann ich Ihre Fragen nicht beantworten, da ich dazu sämtliche
Details der Untersuchungsergebnisse vorliegen haben müsste (Details der
Blutveränderungen, Details zu dem durchgeführten Eingriff, Vorliegen von
Herzrhythmusstörugnen u.a.). Verstehen Sie die Antworten deshalb bitte nur
als Anhaltspunkte, die im Einzelnen bei Ihnen anders gelegen sein können.
Wenden Sie sich für weitere Einzelheiten über Ihren Hausarzt an einen Kardiologen
Ihres Vertrauens. Antworten zu den gestellten Fragen: Anwort 1: Vermutlich haben Sie keine Gerinnungsstörung, die mit ASS zu behandeln ist; so war es vermutlich sinnvoll das ASS nach der vorgesehenen Zeit abzusetzen. Antwort 2: Fragen Sie Ihren Hausarzt ioder Kardiologen.. Wahrscheinlich gibt es nichts besonderes zu beachten oder zu bedenken. Antwort 3: So wie Sei die Frage meinen, ist die Antwort: Keine größere Gefahr als bei anderen Müttern auch. Antwort 4: Nein. Antwort 5: Das Risiko ist vermutlich so gut wie gleich Null; dies hängt aber exakt davon ab, ob und wenn ja, welche Gerinnungsstörung bei Ihnen vorliegt. |
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TGA
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Mein Sohn (2,5 Jahre) hatte eine TGA und wurde erfolgreich im St.Augustin operiert als er 12 Tage alt war. Jetzt war er gerade wieder bei einer Kontrolluntersuchung, das OP-Ergebnis ist nach wie vor sehr gut. Aber es wurde jetzt erstmals eine minimale Insuffizienz der Pulmonal- als auch der Aortenklappe festgestellt. Der Prof. in Kaiserslautern meinte ich solle mich nicht beunruhigen, dies würde im Moment nichts ausmachen. Ich mache mir aber Gedanken wie die weitergeht ? Gibt es Erfahrungswerte ? | |||
| Der
Cardiologe:
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Minimale Insuffizienzen der Aorten- und Pulmonalklappe sprechen nicht gegen ein hervorragendes OP-Ergebnis. Relevant sind Klappenfehler immer für die Frage, ob im Infektionsfall eine Endokarditisprophylaxe erforderlich ist. Hierzu sollten Sie Ihren Kardiologen befragen. Sehen Sie sich doch unseren Film zu Thema an: http://www.cardiologe.de/Herzkino/loe_tga_mustard.html | |||
| Offenes
Foramen Ovale und Schwangerschaft
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Mir wurde im April dieses Jahres ein Offenes Foramen Ovale durch ein Schirmchenverschluss geschlossen. Der Eingriff war unkompliziert. Durch einen leichten Schlaganfall , bei dem aber nichts zurück blieb, wurde das Offene Foramen Ovale festgestellt. Meine Blutgerinnung war auch nicht so in Ordnung, mein Blut gerinnt zu schnell. Die genauen Werte habe ich leider nicht vorliegen, aber so dramatisch scheint es nicht zu sein. Der behandelnde Arzt meinte nämlich, das das Loch dann offen bleiben würde und ich marcumarisiert werden würde. Ich habe 3 Monate Iscover genommen und 6 Monate ASS 100, die ich im Oktober absetzen konnte. Nun meine Fragen: Zur Zeit geht es mir Gesundheitlich sehr gut, nur werde ich die Angst nicht los, wieder einen Schlaganfall zu bekommen. Das zerfrisst mich ziemlich. Wenn man so etwas mit 27 erlebt hat, dann kann man das nicht so leicht wegstecken! |
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| Der
Cardiologe:
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Zu Frage 1: Wahrscheinlich ja. Es ist aber ohne genaue Kenntnis der Blutgerinnungsstörung nicht möglich, dies genau zu sagen. Wurde eine solche bewiesen oder nur angenommen/vermutet? Zu Frage 2: Im Prinzip kein Problem, wenn nicht eine Gerinnungsstörung vorliegt wie oben angesprochen. Man sollte den genauen Befund kennen. Hier sollten Sie sich an eine Fachabteilung für Gerinnungsstörungen wenden, wenn es Unklarheiten gibt. Zu Frage 3: Ein "OFO" ist ja sehr häufig, etwa 1/3 aller Erwachsenen haben es und es ist in diesem Sinne kein "Herzfehler". Es wird erst dann ein Problem, wenn es Embolien gibt (wie scheinbar bei Ihnen). OB das Risiko des "Offenbleibens" für die Kinder Betroffener erhöht ist, weiß ich nicht; es ist aber denkbar. Aber auch ohne "OFO" wäre das "Risiko" ein Drittel. Wollen Sie deswegen auf Nachwuchs verzichten? Zu Frage 4: Die vom "OFO" ausgehende Gefahr ist durch einen erfolgreichen Schirmverschluß gebannt. Andere Ursachen (die Sie erwähnen, aber auch die diskutierte Störung der Blutgerinnung) bleiben natürlich unbeeinflußt. Zu Frage 5: Nein. |
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| Schwanger
trotz AV-Block
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Meine Freundin hat einen angeborenen Herzfehler, es handelt sich um einen AV-Block III. Grades. Nun meine Frage: Darf meine Freundin schwanger werden oder nicht? Wenn ja, was bedeutet das für ihre Gesundheit? Werden Medikamente notwendig? Ist die Geburt ein Risiko für die Mutter? | |||
| Der
Cardiologe:
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Eine eingehende kardiologische Untersuchung ist zur Beantwortung der Frage notwendig. Die Antwort auf die Frage hängt immer von individuellen Faktoren ab, genauso wie die Entscheidung für das medizinische Vorgehen. Im Übrigen kann sich die aktuelle Situation auch ändern, so dass eine Entscheidung über das weitere Vorgehen zu einem späteren Zeitpunkt anders ausfallen könnte als jetzt. Prinzipiell läuft die Frage an den betreuenden Kardiologen darauf hinaus, ob ein Herzschrittmacher notwendig bzw, sinnvoll ist oder nicht. Medikamente sind in einer solchen Situation als Dauertherapie in der Regel nicht hilfreich. |
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| Vorhofvergrößerung 09.11.2000
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Wie kann ich mir eine Vorhofvergrößerung bei einem Mitralklappendefekt vorstellen. | |||
| Der
Cardiologe:
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Eine
Vorhofvergrößerung kann entstehen,
In beiden Fällen kommt es zu einer Überlastung des Vorhofs, der sich dann vergrößert. Nach Korrektur des Mitralklappenfehlers kann sich diese Vergrößerung dann wieder zurückbilden. Ich empfehle zu diesem Thema auch den Besuch der Patientenseiten in www.cardiologe.de (z.B. "Das Herz, wie Herz und Kreislauf arbeiten" und "Krankheitsbilder", "Herzerkrankungen, Herzklappenerkrankungen"). |
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| Ebstein-Anomalie 03.11.2000
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Bei
einer Untersuchung vor einem Inline-Marathon fand der Arzt ein seltsames
Geräusch. Beim Kardiologen stellte sich per Ultraschall dann heraus,
dass ich wohl eine Ebstein-Anomalie habe (wohl etwas Angeborenes). Bei der
zweiten Kontrastmittel-Untersuchung ergab sich zudem, dass wohl Bläschen
zur anderen Kammer herübertreten. Dazu riet mit der Kardiologe eine Katheter-Untersuchung
bei einem Arzt, der mehr Erfahrung mit dieser seltenen Krankheit habe; gegebenenfalls
mit einer gleichzeitigen Schließung eines vermuteten Loches. Zu extremen
Sport riet er mir natürlich nicht mehr. Andererseits sagte er mir: Sie haben ja schon 40 Jahre damit und oft intensivem Sport gut überlebt. Skeptisch war er auch, ob ich nach Katheter oder sogar Operation dann wieder Sport voll treiben kann. "Wenn da einmal operiert ist." Schließlich hätte ich bisher beschwerdefrei gelebt. Aber es ginge auch um eventuelle Verschlechterungen. Darauf zielt auch nun meine Frage:
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| Der Cardiologe: Diese Anfrage wurde von Herrn Dr. Dr. Roland Klaer, Vorstand des BNK Nordrhein, Köln, beantwortet
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Eine genaue Diagnostik ist erforderlich, um einen individuellen Rat zu erteilen. Es gibt verschiedene Ausprägungen der Befunde, wobei ggf. ein unterschiedliches Vorgehen ratsam ist. Nach einem Herzkatheter sollte bei normalem Verlauf der Untersuchung nach dem üblichen Zeitrahmen der Untersuchung keinerlei Beeinträchtigung aufteten. Nach
einer eventuellen Korrektur des Herzfehlers sollte der Effekt der Massnahme
sein, dass Sie sich gefahrloser wieder belasten können. |
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Mein
Arzt hat bei mir ein Loch in der Scheidewand zwischen der linken und rechten
Herzkammer festgestellt, bei der Blut von links nach rechts gepumpt wird.
Dadurch habe ich eine erhöhte Herzfrequenz und mein Herzschlag setzt ab
und zu kurz aus. Mein Arzt
sagte, dass es jetzt darauf ankommt, wie groß das Loch ist, ob der Fehler
mittels eines Schirmes oder durch eine Operation behoben wird. |
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| Der Cardiologe:
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Ein Loch in der Kammerscheidewand muss nur dann verschlossen werden, wenn eine bestimmte Größe überschritten ist. Den Blutfluss über das Loch in der Scheidewand (Shuntfluss) zu messen ist oft schwierig, es werden in der Regel Schätzwerte aus Untersuchungen des Flusses durch Echokardiographie, ggf. auch Schluckecho (transösophagealer Echokardiographie), Herzkatheter (Kontrastmitteldarstellung und Messung der Blutgase) hierzu verwendet. Wesentlich ist oft auch die Bestimmung der Reaktion der Lungengefäße auf den vermehrten Fluss: hier kann es zu einer Steigerung der Druckwerte im Lungenkreislauf und Erhöhung des Widerstandes kommen. Wichtig ist auch Ihre Belastbarkeit. Alles zusammen fließt in den Entscheidungsprozess ein, ob die Notwendigkeit besteht, das Loch zu verschließen. Wenn man sich hierzu entschlossen hat, ist bei kleinen Defekten ein Verschluss durch ein Kathetersystem heute häufig und in vielen Herzzentren Standard. Erforderlich ist es aber hierzu, dass ein ausreichender Gewebesaum um das Loch herum erhalten geblieben ist, damit das Verschlusssystem ausreichend befestigt werden kann. Oft ist eine genaue Beurteilung, insbesondere im Bereich des Vorhofs, erst durch ein Schluckecho, ggf. auch ein 3-dimensional aufbereitetes (falls vorhanden, ist sehr zeitintensiv!) Schluckecho möglich. Das Verschlusssystem wird dann über den Katheter eingeführt und befestigt, nach wenigen Wochen (6-10 Wochen) ist es in der Regel von der nachwachsenden Herzinnenhaut bedeckt, sodass dann oft eine Blutverdünnung entbehrlich sein kann. |
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Mein Arzt hat bei mir ein kleines Loch in der Scheidewand diagnostiziert. Dies wäre angeboren. Bis jetzt habe ich keine Beschwerden, auch nicht bei oder nach sportlichen Belastungen (Mehrstündiges Rennradfahren). Er meinte, das einzige Risiko wäre eine evtl. Entzündung der Scheidewand bei fiebrigen Erkrankungen und operativen Eingriffen (auch Zahnarzt). Deswegen sollte man mit Penicillin und Antibiotika vorbeugen mit Hilfe eines Herzpasses. Ansonsten wäre das völlig harmlos. Kann es sich im Laufe der Jahre verschlimmern (ich bin jetzt 37) und was kann noch passieren? Ist auch eine Operation nötig oder empfehlenswert? | |||
| Der Cardiologe:
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Ein
Loch im Herzen - in der Regel ein Entwicklungsdefekt in der Vorhof- (manchmal
auch der Kammer-) Scheidewand ist häufig, hiermit leben etwa 20% der Bevölkerung.
Meistens wird der Defekt nicht entdeckt, bedingt durch die begrenzte Darstellbarkeit
im Ultraschall und die geringe Wirksamkeit kleiner Defekte für den Kreislauf. Eine Notwendigkeit zur Operation ist nur bei sehr großen Defekten gegeben, bei denen vom linken Herzen soviel Blut in das rechte Herz und die Lungen gepumpt wird, dass die Lungenstrombahn geschädigt wird. In der Folge kommt es dann zu einer Druckerhöhung im rechten Herzen, einer Umkehr der Strömungsrichtung im Shunt und einer vermehrten Gefahr arterieller Embolien, insbes. auch von Schlaganfällen. Wie Sie berichten hat Ihr Kardiologe aber auf die geringe Wirksamkeit des Loches im Herzen hingewiesen, so dass Sie eine solche Entwicklung nicht befürchten müssen. Dennoch sollten Sie zu regelmäßigen Kontrolluntersuchungen, am besten in 1 bis 3 jährigen Abständen, zu Ihrem Kardiologen gehen, falls nichts anderes vereinbart wurde. Fehlentwicklungen sind so rechtzeitig zu erkennen. |
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| Loch im Herzen und schneller Puls
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Als
Teenager wurde bei mir ein Loch im Herz mit Herzgeräusch festgestellt. Einige
Jahre später hatte ich eine Nachuntersuchung (allerdings beschränkt auf
reines Abhören), wo das Herzgeräusch nicht mehr zu hören war, und man davon
ausging, daß das Loch zugewachsen sei. Nun gehe ich (33) nach dreimonatiger Abstinenz wieder zum Sport (davor regelmäßig dreimal die Woche Sport inkl. Ausdauer). In einem Fitness-Check sollte ich meine Leistungsgrenze herausfinden, jedoch war mein Puls vor dem Sport bereits bei 110, bei geringer Bewegung sofort auf 130, dann 150, so daß ich den Test nicht machen konnte. Ich habe festgestellt, daß es mir nur mit Mühe und sachten Bewegungen gelingt, den Puls auf Ausdauergeräten bei 140/150 zu halten, ansonsten schnellt er sofort nach oben. Bei Tätigkeiten wie z.B. "kurz dem Bus hinterherlaufen" kriege ich sofort krampfartige Schmerzen im Kiefer und bin völlig außer Atem. Auch mein Tagespuls liegt zwischen 90 und 110, der Blutdruck ist jedoch normal. Könnte dies einfach nur an meiner Untrainiertheit liegen, oder würden Sie mir raten, sicherheitshalber den Arzt aufzusuchen? |
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| Der Cardiologe:
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Ihr
schneller Puls kann natürlich am Trainingsmangel liegen. Dennoch sollten
Sie einen Kardiologen aufsuchen, bevor Sie Ihr Trainingsprogramm starten. Das bloße Abhören reicht zur Diagnostik eher nicht aus, um ein bedeutsames "Loch im Herzen" (Vorhofseptum- oder Kammerseptum- Defekt) auszuschließen. |
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| Letzte Aktualisierung dieser Seite am 18.10.05 | ||||