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| Bitte
beachten Sie: |
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Erweiterung der Aorta - was ist die Ursache?
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Bei mir wurde eine dilatierte Aorta ascendens (Anm. d. Red.: aufsteigender Teil des Aortenbogens) ein dilatierter Bogen und auch eine dilatierte proximale Aorta descendens (Anm. d. Red.: absteigender Teil des Aortenbogens) festgestellt. Können Sie mir genaueres darüber berichten und wie kommt es zu dieser Erscheinung, Ursache etc. |
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Der Cardiologe: |
Erweiterungen der Aorta können arteriosklerotisch, angeboren oder vererbt (durch Bindegewebsschwäche und genetische Bindegewebsanomalien) oder auch durch hohen Blutdruck bedingt sein. Das Vorgehen ist abhängig von der absoluten Weite sowie auch von der Progression, etwa im transösophagealen oder transthorakalen Ultrachall oder CT des Thorax und muss im Einzelfall klinisch festgelegt werden. |
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Aortenaneurysma - wie lange hält die Aortenprothese?
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Bei meinem Mann - 47 Jahre, keine 70 kg bei 1,84m Größe, noch nie Bluthochdruck gehabt (meistens 120/80), keine Probleme mit sonstigen Risikofaktoren wie Cholesterin oder Diabetes, ist ein Aneurysma (Anm. d. Red.: gef. Gefäßerweiterung) der thorakalen Aorta Ascendens festgestellt worden (5,1 - 5,4 cm). Der Kardiologe rät zu einer OP innerhalb des nächsten halben Jahres. Für uns ist es sehr schwer, die Gefährlichkeit einer solchen Operation einzuschätzen und die Erfolgsaussichten. Auf die Frage meines Mannes, wie lang denn eine Aortenprothese wohl so hält - eine in seinem Alter, wie ich finde, berechtigte Frage - kam die Antwort:"Ein Leben lang" - für Insider ist das vielleicht ein netter Witz, für einen Betroffenen eine blöde Antwort. Können Sie uns da irgendeine weiterführende Antwort geben? |
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Der Cardiologe: |
Eine Rohrprothese wird in der Regel innerhalb eines halben Jahres von Endothel/Gefäßinnenhaut überzogen und wird damit mit Bezug auf die Gefäßeigenschaften nach innen hin zum eigenen Gefäß. Auch dieses Gefäß altert natürlich wie alle Gefäße. Die Rohrprothese selbst dürfte aber keine Probleme machen, wohl aber der zugrundeliegende Gefäßprozess vor und hinter der Prothese. Insofern steht die Kontrolle der Risikofaktoren ganz im Vordergrund.
Über Details der Operation sollten Sie mit dem Operateur sprechen, hier ist der Individualbefund entscheidend. |
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Erweiterung der Aorta - was ist die Ursache?
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Bei mir wurde eine dilatierte Aorta ascendens (Anm. d. Red.: Erweiterter aufsteigender Ast der Aorta), ein dilatierter Bogen und auch eine dilatierte proximale Aorta descendens (absteigender Ast der Aorta) festgestellt. Können Sie mir genaueres darüber berichten und wie kommt es zu dieser Erscheinung, Ursache etc.? |
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Der Cardiologe: |
Erweiterungen der Aorta können arteriosklerotisch, angeboren oder vererbt (durch Bindegewebsschwäche und genetische Bindegewebsanomalien) oder auch durch hohen Blutdruck bedingt sein. Das Vorgehen ist abhängig von der absoluten Weite, sowie auch von der Progression, etwa im transösophagealen oder transthorakalen Ultrachall oder CT des Thorax und muss im Einzelfall klinisch festgelegt werden. |
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| Ich bin leider auch von erhöhten Cholesterin-Werten betroffen und hätte zu diesem Thema zwei Fragen: 1) Kann man den Grad der Ablagerung an den Arterienwänden messen/bestimmen? 2) Sind diese Ablagerungen irreversibel oder kann man sie mit Medikamenten, Bewegung und/oder entsprechender Ernährungsumstellung wieder reduzieren? |
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Der Cardiologe: |
Den Grad der Arterienwandverkalkung können Sie relativ repräsentativ und sehr genau im Bereich der Kopfarterien (Carotiden), der Aorta und der Beinarterien (Aa. femorales) sehen. Leider sind Veränderungen in der Regel nicht reversibel, entsprechende Studien sind m.E. nicht zu überzeugenden Ergebnissen gekommen, hier spielt oft in der Befundung viel Good Will oder Wishful Thinking eine Rolle. Ziel muss daher der Stillstand des Prozesses sein: eine Stabilisierung der Membranen sowie das Verhindern einer weiteren Einengung des Gefäßes durch Wachstum der Plaques. | |||
Aortenstenose.
Ist eine Op bei einer 97jährigen zu empfehlen?
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Bei meiner Mutter 97 Jahre alt wurde vor 4 Jahren das erste Mal eine starke Aortenstenose diagnostiziert. Nach Atemnot-Zuständen war sie zu Ostern im Spital, wo durch Entwässerungs-Tabletten alles wieder ins Lot gebracht wurde. Da sie extrem gesund ist, bis auf die Stenose mit einem Durchgang von 0,4 cm² der Aortenklappe, wurde im Abschlußbefund eine Operation angeregt. Bei ihrem vorigen Krankenhausaufenthalt in einem anderen Spital wurde diese Möglichkeit aufgrund ihres hohen Alters nicht mehr in Betracht gezogen. Ist der Vorschlag
einer Operation für einen Menschen in diesem Alter überhaupt
noch zu überlegen, oder wäre das nur ein Bravourstück um
zu zeigen, was medizinisch noch möglich ist? |
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Der Cardiologe:
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Aufgrund des Alters ist ein hohes Risiko, insbesondere eines Schlaganfalles oder einer Verschlechterung des geistigen Zustandes, im Rahmen der Operation zu bedenken. Häufig wird das Alter dann relevant. Die älteste mir bekannte Patientin wurde mit 90 Jahren operiert. Entscheidend ist der (optimale) Zustand der Patientin und der gute Kontakt zum Kardiologen, sowie dann zum Kardiochirurgen - eine allgemeine Empfehlung kann hier sicherlich nicht gegeben werden. |
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Aneurysma
der Aorta Ascendens. Ist
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Ich
bin 42 Jahre alt. Frage: 2. Kann ich aufgrund meines Berufes (Aussendienst) weiter diese Tätigkeit ausüben, ist eine Tätigkeit im Innendienst ratsam? 1 Berechtigt ein solches Aneurysma von seiner Größe her einen Antrag beim Versorgungsamt auf Ausstellung eines Schwerbehindertenausweises (laut Internet- GDB zwischen 10-50 Prozent)? |
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Der Cardiologe:
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Ihre Fragestellung müsste im Rahmen einer gutachterlichen Beurteilung beantwortet werden, hier kann ich Ihnen leider keine Hilfestellung geben. Wesentlich hierfür und für das weitere Prozedere sind insbesondere die Veränderung des Aortenwurzeldurchmessers im zeitlichen Verlauf, der Blutdruck, sowie weitere Klappenveränderungen. Für die Beurteilung der Schwerbehinderung gibt es Tabellen und Urteile ... |
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Aortendissektion
und Risiko einer Querschnittslähmung
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Mein Vater leidet an einer Aortendissektion. Er wurde nach 2 Wochen aus dem Krankenhaus entlassen. Die Therapie erfolgte medikamentös. Uns wurde mitgeteilt, daß das Risiko einer Querschnittslähmung nach einer Operation bei 25% bis 30% liegt. Zudem teilte man meinem Vater mit, daß seine Lebenserwartung bei ca. 5 bis 8 Jahren liege. |
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| Der Cardiologe:
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Eine Aortendissektion ist ein sehr schwerwiegendes Krankheitsbild, das große Erfahrung vom Chirurgen erfordert. Insbesondere wichtig sind hierbei die Lokalisation und Schwere des Gefäßbefalles, der bekannte klinische (Langzeit-) Verlauf und der klinische Zustand des Patienten. Eine allgemeine Aussage ist somit nicht möglich. Wesentlich kann der Patient durch Reduktion der Risikofaktoren (kein Rauchen, optimale Einstellung der Risikofaktoren für Gefäße, Gewichtsregulation, Blutdruckregulation) zu einer Verbesserung der Prognose beitragen. |
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Mein Vater hatte eine Ablösung eines Teils der Innenwand der Aorta. Da ich in herkömmlichen Büchern zu diesem Thema nichts gefunden habe, wende ich mich mit der Bitte um Informationsmaterial oder Literaturhinweise an Sie. | |||
| Der Cardiologe:
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Eine
Ablösung eines Teils der Innenwand der Aorta - im Fach-Vokabular Aorten-Dissektion
(Zerreißung der Aortenwand) ist in der Regel eine lebensgefährliche und
deshalb sehr intensiv zu diagnostizierende und behandelnde Erkrankung.
Bei Verkalkungen der
Aorta, aber auch bei Bindegewebs- Diagnostisch stehen
hierbei im Vordergrund das Schluckecho
(transoesophageale Echokardiographie), die CT und Kernspin-Untersuchung.
Die Gefäßdarstellung durch Herzkatheter ist als diagnostisches Instrument
etwas in den Hintergrund gerückt. Wichtig ist hierbei eine enge Zusammen- |
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| Letzte Aktualisierung dieser Seite am 11.12.06 | ||||