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| Bitte
beachten Sie: |
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Komplikationen nach einer EPU oder psychosomatische Beschwerden?
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Was mich sehr interessiert, welche Art von Komplikationen einer EPU könnten noch auftreten? Bei Ihnen sind nur allergische Reaktionen aufgelistet. Mir z.B. geht es von A-Z schlechter als vor dem Eingriff. Nicht, daß das Herz rast, nein ich habe nur noch Erschöpfungsgefühle, komme nicht auf die Beine, vereinzelt Herzschmerzen, Engegefühl, zitternde Beine, ich bin nicht mehr ich selbst. Mein Eingiff ist 1 Woche her und bei mir bessert sich kreißlaufmäßig nichts! Können bei diesem Eingriff evtl. Nervenbahnen beschädigt worden sein? |
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Der Cardiologe:
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Nach einer EPU /Ablation dürfte keine Spätfolge auftreten. Ausgeschlossen werden sollte ein Erguss, ebenso sollte die Herzmuskelfunktion im Herzecho angesehen werden. Ich würde mich im Rahmen einer solchen Untersuchung auch von einem Kardiologen belasten (Belastungs-EKG) lassen, um die Sicherheit hierbei wieder zu gewinnen. Beeinträchtigungen können lediglich durch die Liegezeit erwartet werden, natürlich spielt auch die Psychologie oft eine Rolle - die EPU /Ablation macht an sich nichts an der Herzfunktion ... |
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Endocarditis. Wie wird sie diagnostiziert?
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Meine Frage bezieht sich auf die Diagnostik einer chronischen Endocarditis. Gibt es nicht auch Endocarditiden, die sich weder hämatologisch, noch im EKG, noch im Herzecho nachweisen lassen ? Gibt dann nur ein Herzkatheter wirklichen Aufschluß ? Ich habe mich im Klinikum ärztlich zum ersten Mal sehr schlecht betreut gefühlt und würde zur weiteren Diagnostik sonstwohin fahren, wenn die Diagnose und die dann gezielte Therapie mir meine frühere Lebensqualität in Aussicht stellen würden - doch wohin soll ich mich wenden ? |
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Der Cardiologe:
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Die Diagnose einer Endokarditis wird durch Echokardiographie und ggf. Blutproben gestellt, wobei eine chronische Entzündung eher nicht vorkommt, sondern lediglich akute Formen, die dann in der Regel mit Vernarbung ausheilen. Sie sollten sich an einen niedergelassenen Kardiologen in Ihrer Nähe zunächst zum Herzecho wenden. | |||
Rechtsschenkelblock und AV-Block - was bedeutet das?
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Nach einem Ruhe-EKG wurde in dem Befundbericht des Kardiologen ein "kompletter Rechtsschenkelblock, somit ein bifaszikulares Blockbild ohne Störung im Endstreckenverlauf, sowie ein AV-Block Grad I (PQ 0,23 Sek.)" beschrieben. - Könnten Sie diesen Befund bitte in einfaches Deutsch kurz übertragen? - Wird das Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein oder die Stärke der elektrischen Reizimpulse zum Herz von der Menge der Elektrolyte im Blut beeinflußt und wie hoch sollten diese Blutwerte sein? |
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Der Cardiologe:
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Ein Rechtsschenkelblock ist eine Verzögerung in der Leitung der Kammern, ein AV-Block eine Verzögerung in der Vorhof-Kammer-Überleitung. Die Elektrolyte beeinflussen die Leitung in vielfältiger Weise, Kalium und Natrium sind nur 2 der vielen Elektrolyte, die Zusammenhänge sind kompliziert. |
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Unterschied
zw. Myokardszintigraphie und einer Radionuklid-Ventrikulographie
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Bei der Ausarbeitung meiner Biologie-Facharbeit bin ich auf eine Frage gestoßen:
Bei beiden Verfahren
wird über einen peripher-venösen Zugang eine radioaktive Substanz
(Technetium oder Thallium) injiziert. Können sie mir den Unterschied der beiden Verfahren erklären? |
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Der
Cardiologe:
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Die Myokardszintigraphie gibt ein Abbild der Durchblutung des Herzens durch Einlagerung der Substanz in den Herzmuskel - verglichen werden die Ruhe- mit der Belastungssituation. Die Radionuclid-Ventrikulographie stellt den Herz-Binnenraum dar zur Beurteilung der Funktion: Die systolische Funktion (Herz-Auswurfleistung) und diastolische Funktion (Füllungsverhalten) können beurteilt werden. Wichtig ist die Untersuchung insbesondere zur Beurteilung der Kompensation von (Aorten-) Klappenvitien... |
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Was
ist eine Herzsilhouette?
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Ich hätte bitte eine Frage an Sie. Könnten Sie mir sagen was Herzsilhoutten sind? | |||
Der
Cardiologe:
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Herzsilhouette ist der Herzrand im Röntgenbild - gibt Auskunft über die Größenverhältnisse der Herzhöhlen. | |||
Was
bedeutet Mapping bei einer EPU?
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Was bedeutet Mapping bei einer EPU per Katheter? | |||
Der
Cardiologe:
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Mapping
bedeutet: |
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Mitralklappenprolaps
im Röntgenbild?
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Kann man auf einem Röntgenbild vom Herzen einen Mitralklappenprolaps erkennen? | |||
| Der
Cardiologe:
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Ein MKP ist auf einem Röntgenbild nicht zu erkennen, Methode der Wahl ist die (Farbdoppler-)Echokardiographie. |
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| Schmerzen
beim großen Herzkatheter
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Ich bin seit 1988 herzkrank, mit instabiler AP, wahrscheinlich hervorgerufen durch einen verschlossenen RCX, der laut der Uniklinik in Münster nicht behandelt werden kann. In der UNI-Klinik in Münster wurde ich seit Juli 1989 über mehrere Jahre dilatiert, mehrfach im RIVA , dann 1998 im RM und im Januar 2000 nach einem Hinterwand-Infarkt in der RCA mit Stent. Zuletzt im Juli 2000 im Johanneshospital in Dortmund nochmal in der RCA mit einem 2. Stent. Seit 1989 hatte ich ca. 20 große Herzkatheter mit mehreren PCTA´s. Außerdem mehrere kleine Herzkatheter, Stressechos, Myokardszintigrammen usw. Seit einigen Jahren habe ich starke Schmerzen, wenn Kontrastmittel in die LCA gegeben wird. Ein sehr schmerzhaftes Zucken in der Brust. Die Ärzte in können mir nicht sagen, woher es kommt. Deshalb befürchte ich, das mein Herz mal ausetzen könnte. Ich habe deshalb schon mal einen Kontrollkatheder nach einer PCTA abgelehnt. Leider habe ich 1 1/2 Jahre danach einen Herzinfarkt bekommen. Die letzte PTCA war im Juli 2000 und mein Kardiologe möchte einen Kontrollkatheder wieder machen. Wissen Sie vielleicht etwas über diese Schmerzen und können sie mir sagen, ob mein Herz gefährdet ist? Kann man gegen diese Schmerzen etwas geben? | |||
| Der
Cardiologe:
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Gelegentlich kommt es im Rahmen der Koronarangiographie zu Schmerzen im Brustkorb: die Durchblutung des Herzmuskels ist für kurze Augenblicke gestört, in denen das Kontrastmittel die Gefäße durchfliesst, insbesondere auch bei Schädigung der kleinen Gefäße. Ein Grund, einen an sich erforderlichen Kontrollkatheter nicht durchführen zu lassen, sollte diese rasch vorübergehende Störung aber nicht sein. Möglicherweise kann man ein blutverdünnendes (etwa: Heparin) oder gefäßerweiterndes Mittel (etwa: Nitrokörper) vorgeben um Ihnen die Beschwerden zu nehmen. Sie sollten mit Ihrem Untersucher sprechen. | |||
| UCT statt Herzkatheter? 12.12.2000
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Während der Kur ist bei mir ein EKG erstellt worden, dies war angeblich nicht in Ordnung. Daraufhin wurde ein Belastungs- EKG gemacht. Folgendes habe ich mitbekommen: Im Bel.EKG bei max. Belastung (150 Watt) ST-Streckensenkung von 0,2 mV in V5 und V6 bei RR von 220/100 mmHg. Weitere Abklärung erbeten. Mein Hausarzt hat mich zum Kardiologen überwiesen. Dieser machte ein Ultraschall o.ä. und nochmals ein Belastungs- EKG. Anschließend sagte er mir, es wäre angebracht eine Herzkatheter Untersuchung durchzuführen. Er diktierte noch für den Hausarzt ein paar Zeilen und ich hörte was von Medikamenten und Spray. Weitere Einzelheiten waren nicht zu erfahren. Mein Hausarzt hat doch von diesen Dingen keine Ahnung. Ich persönlich habe Angst vor einer Herzkatheter-Untersuchung, deshalb habe ich mich nach Alternativen umgesehen. Ich bin auf die Computertomographie des Herzens (UCT) beim Herzdiagnostikzentrum München gestoßen. Aber ersetzt die UCT die Katheruntersuchung? Des weiteren, ich weiss nicht mehr wo, habe ich über Alternativen mit Kapseln, die geschluckt Aufnahmen machen, gelesen und von neuesten Tabletten, die auch Verkalkungen rigoros auflösen. |
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| Der
Cardiologe:
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Aus Ihren o.g. Angaben kann ich nicht sicher sagen, ob eine Herzkatheteruntersuchung notwendig ist und wie dringend oder nicht dringend das Ganze ist. Um das zu beurteilen, müssten die Befunde im Einzelnen vorliegen. Das UCT hat eine andere Aussagekraft als der Herzkatheter. Übrigens zahlt die gesetzliche Krankenkasse diese Untersuchung normalerweise nicht. Die o.g. Pillen ersetzen den Herzkatheter nicht. An Ihrer Stelle würde ich das Gespräch mit dem Hausarzt darüber noch einmal suchen. Wenn dies unbefriedigend ist, sollten Sie bei fortbestehender Unsicherheit auf ein erneutes Gespräch zur Aufklärung bei Ihrem Kardiologen drängen. Sollte dies nicht möglich sein, müssten Sie die Konsequenz ziehen und eine zweite kardiologische Meinung einholen und sich dazu von Ihrem Hausarzt zu einem anderen Kardiologen überweisen lassen. | |||
| Stressecho 10.11.2000
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Meine Freundin leidet gelegentlich an Bluthochdruck und war deswegen bereits mehrfach zu ärztlicher Beratung in der Charité. Jetzt wollen die Ärzte dort mit ihr ein Stressecho machen, ihr Herz also künstlich in Stress versetzen und es dabei beobachten. Man hat ihr gesagt, dies sei notwendig, um festzustellen, ob das Herz geschädigt oder "ausgeleiert" sei und nur noch eine kurze Lebenserwartung besteht. Sie traut der Sache nicht so recht und fragt Sie über mich, ob es noch andere Therapiemöglichkeiten gibt. |
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| Der
Cardiologe:
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Ohne nähere Angaben ist keine weitere Aussage möglich. Es ist aber eher ungewöhnlich, dass ein Stressecho gemacht wird, nur weil jemand "gelegentlich an Bluthochdruck leidet". Andererseits ist ein Stressecho keine gefährliche Untersuchung. Sie sollten die behandelnden Kollegen näher befragen. | |||
| Letzte Aktualisierung dieser Seite am 12.10.06 | ||||